Kreisjägerschaft NORDFRIESLAND e.V.

Meer als Jagd

Willkommen im WEB-Revier der KJS NORDFRIESLAND

TAG DER NATUR in Joldelund

Kalle Tadsen, Heidekönigin Leonie Laryea, Hilke Carstensen und Johanna Ehrlich

Der Verein für Naturschutz und Landschaftspflege Mittleres Nordfriesland e.V. feierte  am Sonntag den 24 Juli einen Tag der Natur  in Joldelund, Ossenstieg 15. Anlässlich seines nunmehr über 40jährigen Bestehens  bot er von 10.00 bis 16.00 Uhr auf seinem jüngsten Projekt, dem renaturierten Hof Feddersburg Unterhaltung für Jung und Alt an. Der Vereinsvorsitzende Karl-Peter Tadsen war in seiner Begrüßungsrede stolz und glücklich darüber, dass er unter den zahlreichen Gästen u.a. die Heidekönigin aus Niedersachsen begrüßen konnte.

Naturschutzführung mit Christoph Rabeler

In Festreden und Vorträgen informierten Herr Panthen über die Historie Nordfrieslands speziell bezogen auf die vom Naturschutzverein betreuten Gebiete, Herr Christian Christiansen über den Raum Joldelund, Christoph Rabeler über die aktuell durchgeführte Biodiversifizierung auf den Ländereinen des Hofes Feddersburg und Melf Albertsen über die Entwicklung des Vereins von der Gründung unter Leitung unseres ehemaligen Ministerpräsidenten Peter Harry Carstensen bis hin zu den aktuell durchgeführten  Biodiversifizierungen auf den erworbenen landwirtschaftlichen Nutzflächen.

Bei strahlendem Sonnenschein wurden die vielen Gäste von einem abwechslungsreichen interessanten Programm verwöhnt. Es gab gegrilltes Wildbret und geräucherten Fisch zu essen. Zur musikalischen Unterhaltung spielten am Vormittag Jagdhornbläser, und am Nachmittag sorgte die Feuerwehrkapelle für gute Stimmung.

Ein Teil der Zuschauer bei der Hundevorführung

Auf besonders großes Interesse stießen die von Thore Thiessen dargebotenen  Hundevorführungen. Nachdem er die verschiedenen Rassen vorgestellt hatte, ließen einige Hundeführer*Innen Einiges aus dem Repertoire ihrer ausgebildeten und geprüften Jagdhunde vorführen. Alle Hunde zeigten tolle Leistungen und wurden mit reichlich Applaus belohnt. Auch am Infomobil der Kreisjägerschaft Nordfriesland zeigten sehr viele Gäste jeden Alters großes Interesse an den aufgestellten Informationstafeln und an den vielen ausgestopften Tierpräparaten. Anwesende Jäger*Innen konnten Fragen z.B.  zum ausgestellten Neozon, dem Marderhund, beantworten oder was zu tun ist, wenn ein Steinmarder im Dachgebälk für Unruhe sorgt. Kinder waren mit großem Eifer dabei, verschiedene Ringe an der Wählscheibe so lange zu drehen, bis Rumpf, Läufe und Kopf zusammenpassten und ein komplettes Tier ergaben. Auch ein Falkner erklärte anhand von Präparaten und Bildern den vielen anwesenden Jäger*Innen und den interessierten Gästen die Ausbildung von Greifvögeln und ihren Einsatz in der Jagd.

Auf einem Imkerstand konnte man Einiges über die Haltung der Bienen, die Herstellung von Honig erfahren und ein süßes Mitbringsel erwerben. Nebenan konnte man sich Infos über einen in Nordfriesland angebauten Wein und über die Zucht einer seltenen Schafsrasse einholen. Das angebotene Blasrohrschießen machte Jung und Alt Spaß und führte schnell zum Erfolg. Pfadfinderinnen zeigten den kleinen Gästen, wie man Stockbrot backt. Ganz viel Spaß hat den Kleinen natürlich das Ponyreiten bereitet. Wer sich über die Technik zur Bearbeitung seines Gartens informieren wollte, konnte es auf einem dafür eingerichteten Stand tun.

Christoph Rabeler, 2. Vors., erklärt das Naturschutzprojekt

Seit seiner Konstituierung lässt sich der  Naturschutzverein bei seiner Arbeit von dem Ziel leiten, Interessen der Landwirtschaft, der Jagd, der Gemeinden, der Bewohner sowie behördlichen Institutionen für die weitere Entwicklung des Naturschutzes sowie der Landschaftspflege in der Region zusammenzuführen.
So wurde z. B. in Feddersburg/Joldelund  der sich stark ausbreitende, invasive Traubenkirschenaufwuchs entfernt, 1.800 m neue Erdwälle aufgesetzt, das der Entwässerung dienende Rohrsystem teilweise abgekoppelt und durch Gräben ersetzt, 6 neue Kleingewässer (Kuhlen) geschaffen, vorhandenes Dauergrünland durch Anlage von Gebüschhorsten in eine halboffene Weidelandschaft umgewandelt, Naturwaldbegrünung mit standortheimischen Laubgehölzen auf 14 ha durchgeführt und unter der Hochspannungsleitung ein Blühwiesenkorridor angelegt. Mit  dieser hier durchgeführten Biodiversifizierung hat der Verein die Basis für Biotope geschaffen, die dem in der Region lebenden Artenspektrum eine gute Lebensgrundlage bietet. Den vielen Gästen wird dieser Tag der Natur sicherlich in guter Erinnerung bleiben.

Weitere Informationen unter www.naturschutzverein-mittleres-nordfriesland.de

Bericht: Günter Jacobsen
Fotos: Melf Albertsen

Jagdliches Schießen

A-Mannschaft

Am 18.06.2022 wurde die Landesmeisterschaft der Junioren auf dem Schießstand in Heede und am 24./25.06.2022 die Landesmeisterschaft aller Klassen auf dem Schiesstand Hasenmoor in Hartenholm durchgeführt.

Weiterhin wurde am 04.06.2022 der Kreistaubenpokal der Hegeringe Nord auf dem Schießstand in Westre und am 28.05.2022 der Kreistaubenpokal der Hegeringe Süd auf dem Schießstand in Ohlingslust durchgeführt.

Ergebnisse und Berichte hierzu findet ihr hier [ ... ]

Drohnenförderung neu aufgelegt

Das Bundeslandwirtschaftsministerium stellt erneut Fördergelder zur Verfügung. Jägerschaften können ab sofort Anträge stellen. Deutsche Wildtierrettung bietet kostenfreie Beratung an. Details hierzu finden sich auf den Seiten des LJV. [...]

 

Afrikanische Schweinepest - Präventionsmaßnahmen umsetzen

Das Ministerium für Landwirtschaft, Ländliche Räume, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein ruft vor dem Hintergrund des Anfang Juli vom Friedrich-Loeffler-Institut bestätigten Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in einem Hausschweinebestand in Brandenburg und erstmalig auch in Niedersachsen Jägerinnen und Jäger zu besonderer Vorsicht auf. Neben Mecklenburg-Vorpommern ist damit ein weiteres direkt an Schleswig-Holstein angrenzendes Bundesland von einem ASP-Ausbruch betroffen. Wie das Virus in die Schweinehaltungen gelangen konnte, ist bisher unklar. Die Virusübertragung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über mit Blut oder nach Kontakt mit infizierten Kadavern kontaminierte Gegenstände, Futter sowie über erregerhaltige Lebensmittel wie Wurst oder Fleischerzeugnisse erfolgen.